Was ist das Affiliate Marketing?

Immer mehr Blogger setzen ja auf Affiliate Marketing, um sich den ein oder anderen Euro dazu zu verdienen. Doch was ist das überhaupt? Und wie kann man damit wirklich Geld verdienen?

Was ist das Affiliate Marketing?

Erst einmal soll hier kurz das Konzept des Affiliate Marketing erläutert werden. Durch das Internet erhalten Unternehmen nämlich eine neue Möglichkeit, die Produkte und Dienstleistungen an die Kunden zu bringen.

Und zwar, indem der Blogger oder der Webseitenbetreiber einen Link in die Seiten einbaut, die eben zu den jeweiligen Angeboten führen. Entscheidet der Kunde sich dafür, diesem Link zu folgen und dort etwas zu kaufen, erhält der Blogger eine Provision.

Ein prominentes Beispiel hierfür ist Amazon. Dort kann sich der Affiliate gratis anmelden und dann zu einzelnen Produkten oder zu bestimmten Kategorien in dem Amazon Shop ausgewählte Links generieren.

  • Baut man solch einen Link ein, erhält man in der Regel eine Provision von einigen Prozent.
  • Die Höhe richtet sich auch danach, ob der Kunde diesen Link anklickt und anschließend einen Kauf tätigt.

Als Affiliate verkauft man daher nichts selbst, sondern vermittelt die Käufer oder die Interessenten an den Händler.

  • Auf diese Weise kann man ganz ohne finanzielles Risiko unzählige Produkte bewerben und kassiert dafür Provisionen.
  • Diese fallen jedoch nicht so hoch aus als wenn das Produkt selbst verkauft werden würde.

Welche Provisionsmodelle gibt es?

Wie bereits angedeutet, gibt es beim Affiliate Marketing mehrere Provisionsmodelle. Hier habe ich die wichtigsten einmal zusammengefasst:

  1. Pay per Sale: Ein Link wird zu einem Produkt eingebaut. Der Kunde klickt auf den Link und erwirbt dieses Produkt. Nun erhält man beispielsweise 5 % des Produktpreises als Provision. Durch einen Cookie ist sichergestellt, dass man die Provision auch dann erhält, wenn der vermittelte Kunde etwas später (meist 30 bis 60 Tage nach dem Klick) etwas kauft.
  2. Pay per Click: Ähnlich wie bei Google AdSense auch erhält man hier eine Provision, die bei dem Klick auf den Affiliate Link gezahlt wird. Diese fällt natürlich sehr viel niedriger als beim Pay per Sale aus.
  3. Pay per Lead: Auch diese Vergütungsform ist mittlerweile recht beliebt und wird etwa bei Versicherungen recht gerne eingesetzt. Dabei erhält man eine Provision, wenn der Interessent über den Link Kontakt zu dem Händler oder eben zu der Versicherung aufnimmt. Häufig ist dieses Modell bei solchen Produkten zu finden, die etwas Beratung in Anspruch nehmen.
  4. Pay per View: Hiermit wird die klassische Abrechnung je 1.000 Bannereinblenungen bezeichnet. Dieses Modell ist heute aber nicht mehr so gefragt.
  5. Pay per SignUp: Das Modell kommt dann zum Zuge, wenn sich jemand beispielsweise bei einem Online Spiel anmeldet – nachdem er auf den entsprechenden Affiliate Link geklickt hat. Hierbei gilt: Die einzelne Vergütung ist eher niedrig, doch die Masse macht’s.
  6. Lifetime: Einige Partnerprogramme zahlen nicht nur einmal, sondern über eine längere Zeitspanne hinweg. Das ist etwa bei Händlern so, die Abonnements verkaufen. Solange der Kunde also ein Abo bei dem Händler hat, solange erhält der Affiliate auch monatlich einen bestimmten Betrag.

Viele der Infos habe ich diversen Seiten gefunden. Wer Geld verdienen möchte, sollte da in jedem Fall mal vorbeischauen!

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