Mit einem Girokonto Vergleich das optimale Angebot finden

Mit einem Girokonto Vergleich das optimale Angebot finden

Heute sieht sich der Kunde einer Vielzahl an verschiedenen Angeboten und Modellen im Bereich der Girokonten gegenüber. So versprechen Kreditinstitute besonders den Neukunden gerne vollmundig verlockende Konditionen. Die Realität sieht jedoch häufig anders aus.

Worauf man bei einem Girokonto achten sollte

Ob ein Girokonto ohne Gebühren oder ein Modell mit Startguthaben – für jeden Anspruch und jede Zielgruppe gibt es heute ein passendes Girokonto. Angesichts der großen Auswahl ist es jedoch selbst für Experten mitunter schwer, den Überblick zu behalten. Hier kann ein Girokonto Vergleich helfen.

Checkliste für einen Girokonto Vergleich

Bevor Sie ein Konto eröffnen, sollten Sie in jedem Fall vorab einige Fragen klären:

  • Handelt es sich um ein Girokonto ohne Gebühren oder ist diese Kostenfreiheit an bestimmte Bedingungen geknüpft?
  • Wie teuer kommt den Kunden eine Überziehung zu stehen?
  • Ist eine Guthabenverzinsung gegeben?
  • Welche Gebühren werde für nicht alltägliche Transaktionen wie beispielsweise die Nutzung von fremden Automaten verlangt?
  • Gibt es diverse kostenlose Extras wie etwa eine Kreditkarte?

Was bei einem Girokonto Vergleich ebenfalls beachtet werden sollte

Darüber hinaus spielen noch weitere Kriterien eine Rolle. So bieten etliche Kreditinstitute ihren Kunden ein Startguthaben oder eine andere Prämie an.

  • darüber hinaus sollte man einen Blick auf das Automatennetz werfen
  • auch das Filialnetz spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle

Wie hoch all diese Punkte gewichtet werden, hängt stark von der jeweiligen Situation ab. Denn die Kunden gewichten Punkte die Guthaben- oder Dispo-Zinsen in unterschiedlicher Art und Weise.

  • Allerdings sollte beachtet werden, dass ein Startguthaben-Girokonto keinen langfristigen Vorteil bietet
  • eine Guthabenverzinsung ist zwar ein löbliches Extra, ersetzt jedoch keine echte Geldanlage

Girokonto – der Dispositionskredit

Nicht wenige Bankkunden geraten früher oder später in die Situation, dass sie das Girokonto überziehen müssen. Um hierfür nicht extra einen Kreditantrag stellen zu müssen, wurde der flexible Dispositionskredit geschaffen.

Merkmale des Dispositionskredits

Dieser wird von der Bank in der Regel freiwillig oder automatisch vergeben. Er entspricht meist dem maximal Dreifachen des Nettoeinkommens.

  • vielen Kunden mit einem negativen Schufa-Eintrag wird ein Dispo jedoch verweigert
  • als Alternative können diese auf ein Prepaid-Girokonto ausweichen

Worauf sollte man bei einem Dispositionskredit achten?

Generell ist die Inanspruchnahme eines Dispositionskredits mit hohen Zinsen verbunden. Daher sollte der Kunde von dieser Möglichkeit nur äußerst selten Gebrauch machen.

  • die Zinsen betragen meist 5 bis 15 Prozent
  • wer häufiger einen Dispo benötigt, sollte stattdessen lieber einen Rahmen- oder Abrufkredit nutzen
  • wer dauerhaft den Dispositionskredit ausschöpft, sollte auf einen Ratenkredit umsteigen

Die Kündigung eines Girokontos

Bei einem Girokonto Vergleich lässt sich schnell ersehen, welches Angebot das Beste ist. Nicht wenige Kunden stellen daher fest, dass es zu dem bisherigen Modell sehr viel attraktivere Alternativen gibt. Doch wie kann man ein Girokonto kündigen?

Die wichtigsten Schritte bei der Girokonto-Kündigung

In der Regel gestaltet sich dieser Schritt sehr unproblematisch. Eine solche Kündigung kann auch sehr kurzfristig umgesetzt werden, da es hierbei meist keine Kündigungsfrist gibt. Sollte diese dennoch vorhanden sein, ist sie nicht länger als einen Monat.

  • das Girokonto kann direkt in der Filiale vor Ort gekündigt werden
  • denkbar ist es auch, dies postalisch oder per Fax zu tun

Welche Angaben müssen bei der Kündigung eines Girokontos gemacht werden?

Bei diesem Schritt werden einige Angaben abgefragt.

  • so müssen Name, Anschrift sowie die Unterschrift vorliegen
  • gegebenenfalls sollte auch der Name, die Anschrift sowie die Unterschrift des zweiten Kontoinhabers nicht fehlen
  • Kontonummer
  • ein Referenzkonto für ein eventuelles Guthaben

Was sollte vor dem Wechseln beachtet werden?

Vor dem eigentlichen Girokonto Wechsel sollte der Kunde eine Liste erstellen, in welcher die Veränderungen angegeben sind. Zu diesen gehören:

  • Personen sowie Unternehmen, die über eine Einzugsermächtigung verfügen (beispielsweise der Vermieter oder auch der Stromanbieter)
  • Personen und Unternehmen, die regelmäßig oder gelegentlich Geld auf das Konto überweisen (Arbeitgeber oder auch die Familienkasse)
  • Rechnungs- sowie Briefpapiervordruck

Damit niemand vergessen wird, können Sie die Auszüge des letzten Jahres hin auf einen regelmäßigen Zahlungsverkehr durchsehen. Zugleich kann es mitunter angebracht sein, das alte Konto noch für etwa zwei oder drei Monate weiterzuführen. Denn mitunter benötigen die Unternehmen einige Zeit für eine Umstellung. Zugleich können auch eventuelle Prämien auf dieses Konto noch eingezahlt werden, was diesen Schritt auch sehr lohnenswert macht.

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